Suspiria - In den Krallen des Bösen (1977)

Inhalt Die junge Ballett-Elevin Suzy kommt aus den USA nach Freiburg, um dort an einer angesehenen Schule Tanz zu studieren. Als sie dort ankommt, beobachtet sie noch ein junges Mädchen, das aus der Schule flieht, um dann aber später in der eigenen Wohnung auf mysteriöse Art und Weise ermordet zu werden. Doch auch Suzy kommt die Schule zunehmend merkwürdig vor. Die Lehrerinnen führen ein hartes Regiment, nachts hört man seltsame Geräusche und etwas schleicht nachts durch mehr...
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Horror Filme
die besten und legendären Filme aus dem Genre Horror. Bitte abstimmen und wichtige Filme des Genres (eure absoluten Highlights) ergänzen.

Leute21

Joey67,vor 10 Monaten
Collector67,vor 2 Jahren
LordHelmchen,vor 3 Jahren
Jule Pro,vor 3 Jahren
Jule,vor 3 Jahren
Psychopath67,vor 4 Jahren

Reviews2

Joey67 vor 10 Monaten
Dario Argento, der zwei Jahre vorher mit „Rosso– Die Farbe des Todes“ bereits einen Höhepunkt seines Schaffens hatte, zieht auch bei „Suspiria“ sämtliche filmischen Register, um den Zuschauer das Fürchten zu lehren. Durch den Gebrauch seiner sattsam bekannten Kunstgriffe, wie z.B. Licht- und Farbeffekte, eindringliche Musik, gelingt es Argento leicht, dem Publikum eine halluzinatorische Atmosphäre vorzugaukeln, die bestens zur Manipulation geeignet ist. Dies beginnt schon in der superben Eingangssequenz, bei der Suzy in sturmumwitterter Nacht nichtsahnend bereits die Lösung des Ganzen in den Händen hält. Die Morde werden –wie üblich– blutig zelebriert und bilden die Höhepunkte einer Handlung, die den Grundstein für eine Trilogie legt, die sich mit den drei Müttern beschäftigt, die auf verschiedenen Orten der Welt die Eingänge zur Hölle bewachen. Inspiriert wurde Dario Argento von dem Schriftsteller Thomas De Quincey (1785– 1859), der in einem seiner Bücher die Legende der Mater Lachrymarum, Mater Suspiriorum und Mater Tenebrarum am Leben erhält. Während die genannte Trilogie mit „Horror Infernal“ seinen zweiten Teil erhielt, warten Argentos Fans bis heute auf einen abschließenden dritten Teil. Diesen hat Luigi Cozzi 1990 inoffiziell mit seinem „Dead Eyes“ beigesteuert. Kurzum: „Suspiria“ ist ein moderner Klassiker des Horrorfilms

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Fragmaster vor 4 Jahren
Nachdem der Film 2014 endlich vom Index gestrichen wurde, habe ich mir nun die restaurierte ungeschnittene Fassung von 84 Entertainment gegeben. Hat zwar 30 € gekostet, die haben sich aber wahrlich gelohnt. Bei manchen Filmen versteht man es wirklich nicht, warum er jemals auf dem Index war, vor allem die Folgeindizierung nach 25 Jahren (kommt nach 25 Jahren normalerweise automatisch runter vom Index) ist absolut unverständlich. Mit inzwischen 40 Jahre auf dem Buckel, ist es selbstverständlich, dass der Film von den Effekten nicht up-to-date ist, vor allem das Blut kommt manchmal wie eine komische zähflüssige Creme vor. Dario Argento weißt viele Parallellen zu David Lynch (welcher mir auch meist unheimlich gut gefällt) im Setting, Bildsprache und Farbgestaltung auf. So versteht er es, zusammen mit dem für einen Horrorfilm absolut passenden Soundtrack, für ungeheuerliches Gänsehautfeeling zu sorgen. Der Soundrack ist absolut creepy, trägt den Film und hebt ihn auf eine neue Ebene. Jumpscares sind zum Glück nicht vorhanden, dies ist auch absolut gut so, denn der Film braucht diese erst gar nicht, er ist schon so horrormäßig genug und Jumpscares hatten diese Stimmung nur zerstört. So wie Jumpscares heutzutage in den meisten billigen "Horrorfilmen" eingesetzt werden, nur damit man sich mal erschreckt, ist einfach lächerlich. Der Film hat einen grandiosen Anfang und ein unvergessliches Ende, nur zwischendurch hat er leichte Schwächen. Suspiria ist ein Film der absolut unter die Haut fährt und ist für mich nun neben "Shining" der bisher beste Horrorfilm den ich gesehen habe. Bekommt von mir 4,5 von 5 "abgestochene" Herzen.

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